Little Angel b,i,u,s { font-family: Arial; color: #000000; letter-spacing: 0px; font-size: 8pt; }
nachgedacht

ich habe nachgedacht. wir mädchen wünschen uns doch, mit unseren freunden zusammen zu ziehen. die erst eigene wohnung und so weiter. ich bin auch eins von den mädchen. ich wünsche es mir auch. doch: 

ist es vielleicht so, das es viele möglichkeiten gibt, eine tolle beziehung kaputt zu machen. den anderen zu schlagen, zu schweigen, sex mit dritten... aber das die effektievste methode der umzug in eine gemeinsame wohnung ist? Das es vielleicht gar keine bessere möglichkeit gibt, aus einem verliebten paar in rekordzeit verfeindete parteien zu machen, die sich sexuell noch so reizvoll wie geschwister finden? 

das schöne am zusammen ziehen ist doch, der entschluss es zu tun. der ganze umzugsterror, eine wohnung zu suchen, zu finden- das bedeutt auch viel stress! die möbelstücke des anderen, (die man vorher noch ganz in ordnung fand, solange sie in seiner wohnung stanfden!) entwickeln einen gefährlichen sog. ist ja wirklich süss, das er so an dem schreibtisch hängt, aber wo soll dieses monstrum in der neuen wohnung nur platz finden? und selbst wenn man einen ähnlichen geschmack hat, wird die einrichtungsfrage zur machtfrage, die in einem kleinkrieg endet.den meißten pärchenwohnungen sieht man leider auch kompromisse an. man spührt auf 1 blick, das jeder deko-idee eine diskussion vorausging. doch wenn der vorgang des einziehens und einrichtens abgeschlossen ist, kommt nach einer kurzen phase das weit aus schlimmere problem:

 der mangel an intimsphäre.

ist es so, das je mehr man die gewohnheiten des anderen kennenlernt, desto verführerischer ist es, ihn aus vollem herzen zu verspotten?

während man sich in den goldenen zeiten des getrenntwohnens verabreden musste um sich zu sehen, ist hier nun eine stechuhr, an der man sich an und abmelden muss. irgendwann ist es dann soweit: man träumt nachts davon, nach hause zu kommen und alleine zu sein. kein albtraum sondern ein wunschtraum. so muss man sich miniaturfreiräume erkämpfen, wil die nähe, nach der man sich gesehnt  hat zur falle geworden ist. dumm, das dieses leben anstrengender ist, als es das leben in getrennten wohnungen je war....

zur falle wird nähe auch, wenn man auseinandersetzuingen durch distanz nicht mehr entschärfen kann. sehr viele nervereien relativieren sich von selbst, wenn man alleine über sie nachdenkt. rückzug? findet nicht mehr statt, weil der mitbewohner sofort unheil wittert, an die tür klopft und reden will. was er dafür garantiert nicht will ist sex.

das gleichgewicht einer beziehung ist sowieso stöhranfällig. da muss man nicht, nur wil es so bequem  ist auch noch zusammmen ziehen. zumal die gemeinsame wohnung eine sackgasse ist. oder kennt jemand ein paar, das in frieden auseinander gezogen ist, weil es gemerkt hat, das es in 1 wohnung nicht geht? viel liebevoller handelt doch, wer sich mühe gibt, aufmerksam ist- aber nicht weil er muss, sondern weil er möchte.

die liebe ist eine freiwilligenarmee.

trotzdem bin ich eine von diesen mädchen, die es sich wünscht. denn wenn wir eine generation über uns ansehen, sehen wir, das es anscheinend doch geht, so lange zusammen zu wohnen.

6.5.08 11:55
 


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